Gesichtschirurgie — Dr. med. Florian Bast
Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Zusatzbezeichnung: Plastische und ästhetische Operationen. Funktionelle und ästhetische Rhinochirurgie sowie HNO-Heilkunde für Kinder. Experte für Botulinum- und Fillerbehandlungen. Arzt für Privatpatienten in Berlin und London.
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Rhinoplastik

Korrektur von Form und Funktion der Nase

Dr. med. Florian Bast

Operationen der Nase werden im Wesentlichen aus den folgenden 2 Gründen durchgeführt: dem Verbesserung der Nasenatmung (Septumplastik), dem Verändern der Form der Nase (Rhinoplastik) oder einer Kombination beider Verfahren (funktionelle Septorhinoplastik).

Mögliche Gründe für eine Rhinoplastik sind dabei:

  • Eine Nasenbeinfraktur oder ein anderes Nasentrauma
  • Eine Höcker- oder Sattelnase
  • Eine schiefes und krummes Nasengerüst
  • Eine zu lange oder zu kurze Nase
  • Für eine Rhinoplastik stehen zwei Haupttechniken zu Verfügung: die geschlossene und die offene Technik.

Bei der geschlossenen Technik werden die zu korrigierenden Strukturen über Schnitte in der Nase angegangen. Sichtbare Narben können so vermieden werden.

Bei der offenen Technik wird die Nase über einen Schnitt am Nasensteg, der sog. Columella, welcher mit Einschnitten auf der Innenseite der Nasenlöcher kombiniert wird, operiert. Die Haut der Nasenspitze wird vorsichtig angehoben und die Knorpel und Knochen der Nase chirurgisch korrigiert. Am Ende der Operation wird der Zugang mit feinem Nahtmaterial wieder verschlossen. Der kleine Hautschnitt im Bereich der Columella heilt in der Regel sehr gut und ist in den meisten Fällen nach einigen Monaten kaum wahrnehmbar.

Was sind aber nun die Unterschiede zwischen geschlossener und offener Technik? Hierbei sind sich die meisten Experten einig, dass sowohl mit der geschlossenen als auch mit der offenen Technik hervorragende Ergebnisse erreicht werden. Vorteil der geschlossenen Technik ist unter anderem das Ausbleiben von sichtbaren Narben, Vorteil des offenen Verfahrens ist beispielsweise die bessere intraoperative Übersicht. Welches Verfahren bei Ihnen angewendet wird, wird immer individuell entschieden.

Vor einer Operation steht aber immer eine ausführliche Beratung mit Erörterung der individuellen Wünsche und deren chirurgischen Umsetzungsmöglichkeit. Hierbei werden detaillierte Photos sowie Computerprogramme für eine Simulation verwendet.

Sollte festgestellt werden, dass zusätzlich Probleme im Bereich der Nasennebenhöhlen bestehen, können diese, teilweise sogar im selben Eingriff, mitbehandelt werden.

Die Operation erfolgt in Vollnarkose. Postoperativ werden in einigen Fällen kleine Silikonschienen zur Stabilisierung in die Nase eingenäht, welche nach 7-10 Tagen entfernt werden. Ein Nasengips muss für 10 Tage belassen werden. Tamponaden werden nicht verwendet.

Leichte und teilweise stärker ausgeprägte Hämatome, vor allem im Bereich der Augen können auftreten. Durch konsequentes postoperatives Kühlen werden diese reduziert. Zusätzlich lindert regelmäßiges Kühlen die Schmerzen.

Zusätzlich ist eine intensive postoperative Nasenpflege für eine problemlose Heilung notwendig. Hierfür erhalten Sie individuelle Empfehlungen und Kontrolltermine.

Blepharoplastik

Chirurgie der Ober- und Unterlider

Dr. med. Florian Bast

Die Oberlidblepharoplastik ist eine der am häufigsten durchgeführten funktionellen sowie kosmetischen Gesichtschirurgischen Eingriffe. Gründe hierfür sind:

  • Erbliche Faktoren sowie Alterungsprozesse können zu einem zunehmenden »Hautmantel« der Oberlider führen, welcher bis über den Wimpernrand hängen kann. Zusätzlich wird das Bindegewebe in der Tiefe ebenfalls schwächer und lässt die Fettpolster, die unsere Augen schützend umgeben, als sog. Tränensäcke vortreten. Beide Phänomene führen zu einem müden und abgeschlafften Gesichtsausdruck und können zu Druckbeschwerden der Augen führen.
  • Asymmetrische Augenlider.
  • Schlaffe Haut der Augenlider, die das Sichtfeld, vor allem beim Blick zur Seite, einschränkt.

Die Oberlidblepharoplastik wird meist unter lokaler Betäubung in Kombination mit einer Sedierung durchgeführt. Zuerst wird der Hautüberschuss vermessen und die Schnittlinien markiert. Anschließend werden variable Mengen von Haut, Weichgewebe, Muskel und ggf. Fett entfernt, um einen frisches und jugendliches Aussehen der Augenlider zu erreichen und eine ggf. bestehende Gesichtsfeldeinschränkung zu verbessern. Ich verwende eine sehr feine chirurgische Nadel zur Lidchirurgie. Somit treten weniger Blutungen und postoperatiove Hämatome auf. Anschließend wird die Haut vernäht.

Die Fädenentfernung erfolgt 7-10 Tage nach erfolgter Operation, eine leichte Hämatombildung ist postoperativ möglich. Dieser vergleichsweise kleine Eingriff verändert das Gesichtsfeld positiv und wirkt so wie eine Verjüngungskur.

Prominente Unterlider entstehen entweder durch einen Überschuss an Unterlidhaut oder durch die Protrusion von Augenhöhlenfettgewebe infolge altersbedingter Gewebeerschlaffung. Häufig liegt eine Kombination beider Ursachen vor. Der operative Eingriff muss daher individuell angepasst werden. Liegt eine Kombination, also Hautüberschuss und Fettprolaps, vor, wird die Unterlidblepharoplastik über einen Schnitt kurz unterhalb der Wimpern operiert, bei einem reinen Fettprolaps wird eine Schnittführung auf der Innenseite des Augenlids gewählt. Unabhängig vom Zugangsweg werden im Rahmen der Operation Bindegewebestrukturen gestärkt und das Unterlid durch eine spezielle Naht am äußeren Lidwinkel gestrafft.

Ziel des Eingriffes ist eine Verjüngung der Augenpartie zu erreichen und den Eindruck von Müdigkeit zu beseitigen.

Postoperatives Kühlen reduziert eine auftretende Hämatombildung deutlich. Die Fäden können bei einem Zugang von außen nach 7 Tagen entfernt werden. Bei einem Zugang durch die Innenseite des Unterlides werden resorbierbare Fäden verwendet.

Otoplastik

Korrektur der Ohrmuscheln

Dr. med. Florian Bast

Eine der häufigsten Fehlformen im Kopfbereich ist das abstehende Ohr, meist hervorgerufen durch eine unzureichende Ausformung des Ohrknorpels und einer nicht korrekten Stellung des Ohres zum Schädel.

Dies führt oft zu einem psychischen Leidensdruck, grade bei Kindern, der eine operative Korrektur nicht nur aus optischen Gesichtspunkten erforderlich macht. Dieser Eingriff kann in jedem Alter vorgenommen werden, wenn Kinder darunter leiden, sollte die Operation am besten vor der Einschulung erfolgen,

Die Behandlung erfolgt über einen Schnitt auf der Rückseite der Ohrmuschel, der später kaum sichtbar sein wird. Die Ohrmuschel und die Ohrknorpel werden wie im Vorfeld besprochen in Form und Stellung verändert. Sind die Knorpel und das Ohr in der gewünschten Position, wird es mit sich langsam auflösenden Fäden fixiert. Der Hautschnitt wird mit einem selbstauflösenden Faden verschlossen. Abschließend wird zum Schutz ein elastischer Verband angelegt.

Bis auf das Tragen eines Stirnbandes ist eine spezielle Nachbehandlung nicht notwendig, sodass nach wenigen Wochen der operative Eingriff – insbesondere bei Kindern – vergessen ist.

Narbenkorrekturen

Dr. med. Florian Bast

Grundsätzlich bestimmen Art der Verletzung (Tiefe der Wunde) und persönliche Veranlagung (Hautbeschaffenheit, Stelle des Wundgebiets und Blutversorgung) über die Beschaffenheit und Farbe der entstandenen Narbe und somit darüber, ob eine operative Narbenkorrektur oder nicht-operative Verfahren angewendet werden können.

Das Ziel der chirurgischen Narbenkorrektur ist, die Narbe fein und strichförmig den natürlichen Hautlinien anzupassen. In den meisten Fällen sind diese Eingriffe in lokaler Betäubung möglich.

Bei spezieller Veranlagung können sog. Keloide auftreten. Diese stark hypertrophen Narben werden mit einer Kombination aus chirurgischen und nichtchirurgischen Maßnahmen behandelt. Hierzu berate ich Sie gerne.